Das Buch

„Was in die Krise geraten ist, ist nicht der Markt an sich, sondern seine sehr viel jüngere Spielart – der von Verantwortung für soziale und ökologische Folgeschäden befreite kapitalistische Markt. Das System des real existierenden Kapitalismus – das ökologische Schäden ausblendet, Finanzmärkte über Realwirtschaft stellt und demokratische Institutionen unterwandert, hat keine Zukunft.

Indem wir dem Markt eine nachhaltige Richtung zuweisen, bei Nutzung sinnvoll lenkender Steuern (nomen est omen), kann er das leisten, was er am besten kann: knappe Ressourcen sinnvoll verteilen. Unter solchen Bedingungen wird aus dem Markt tatsächlich ein Wegbereiter für eine nachhaltige Gesellschaft.“

Das Buch greift die Frage nach einem Ausweg aus dem Dilemma von Wirtschaftswachstum einerseits und den Begrenzungen der natürlichen Welt andererseits. Das Buch entwickelt einen Weg in eine nachhaltige Wirtschaft und Gesellschaft, bei Nutzung bestehender Marktinstrumente. Entwickelt wird ein Leitbild für eine sinnvoll gesteuerte Marktwirtschaft, welches die langfristige Perspektive mit den aktuellen Problemen im politischen Alltag verbindet.

Das Buch liefert eine erweiterte Begründung dafür, die Steuerlast von der Arbeit auf den Energie- und Ressourcenverbrauch zu verlagern. Er zeigt, wie sich durch eine konsequente Umverteilung auch der Wachstumszwang auflösen lässt.

Leseprobe: Kapitel 6 „Ausstieg aus dem Wachstumszwang“

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