Archiv der Kategorie: Klimapolitik

Klimaökonom Michael Pahle zur Kritik am EU-ETS 2 im Artikel „Der Wasserbett-Effekt“

(05.11.2023) Ich hatte den Artikel „Der Wasserbett-Effekt“ an einige Klimaökonomen vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) geschickt. Nachfolgend eine Antwortmail von Dr. Michael Pahle vom PIK und meine Antwort an ihn.  Am 24.10.2023 um 18:35 schrieb Michael Pahle: Lieber Herr Hübener, vielen Dank… Weiterlesen »

Der Wasserbett-Effekt

(Oktober 2023) Das Umweltbundesamt hofft, dass mit dem Start des EU- Emissionshandels für Gebäude und Verkehr ab 2027 eine „klimapolitische Zeitenwende“ kommt. Dagegen steht eine sehr niedrige Preisobergrenze, eine Fokussierung auf Subventionen sowie ein Effekt, der klimabewusstes Verhalten sinnlos machen könnte. Im Dezember 2022 knallten die Sektkorken bei den Befürwortern des neuen Emissionshandels für Gebäude,… Weiterlesen »

Schweizer CO₂-Preis-Modell für Übergangsphase

(August 2023) Die Klimapolitik steckt in einem tiefen Dilemma zwischen einem wirksamen CO2-Preis, dessen Entwicklung aber unklar ist und Ängste weckt, und einer teuren Förderstrategie, die das geplante Klimageld verhindert. Doch es gäbe eine Alternative. Die Ampelregierung plant, den CO2-Preis zum Jahreswechsel auf 40 statt 35 Euro pro Tonne zu erhöhen. Viel zu wenig, sagen… Weiterlesen »

Im Teufelskreis aus niedrigen CO₂-Preisen, hohen Subventionen und sozialer Schieflage

(April 2023) Die Klimapolitik in den Bereichen Gebäude und Verkehr steckt in einer Sackgasse. Wir brauchen einen Strategiewechsel. CO2-Preise müssen ins Zentrum der Klimapolitik gestellt werden, verbunden mit der Zahlung eines Klimageldes für alle Bürger. Seit 2021 gibt es in Deutschland für Gebäude und Verkehr einen sogenannten nationalen Emissionshandel, der übergangsweise als reine CO2-Steuer funktioniert.… Weiterlesen »

Das Klimageld könnte sehr viel schneller eingeführt werden

(Februar 2023) Nicht nur das Finanzministerium, auch das Klimaministerium ignoriert eine Studie des Forschungsinstituts MCC, die einen einfachen Auszahlungsweg für das versprochene Klimageld vorschlägt. Das muss wichtige Gründe haben. Wie kann es sein, dass Klimaminister Robert Habeck über die Verschiebung des Klimageldes auf die nächste Legislaturperiode sagen kann: „Aber, tja, ich würde mal sagen, wie… Weiterlesen »

Energiegeld statt Energiepreisdeckel

(November 2022) Eine Reduzierung der durchschnittlichen Nettoheizkosten, über ein Energiegeld pro Kopf, wäre weitaus kostengünstiger, sozial gerechter, die Energiespareffekte weitaus größer als bei einem Preisdeckel. Die zwischen Bund und Ländern erzielte Einigung zur Gas- und Strompreisbremse geht in die falsche Richtung. Die Mehrkosten treffen Geringverdiener weitaus stärker als Besserverdienende, die Lenkungswirkung hoher Energiepreise wird deutlich… Weiterlesen »

Ökolandbau muss Normalfall werden

(Januar 2022) Kaum eine Branche steht so unter Reformdruck wie die Landwirtschaft. Die Bauern sehen sich zu Unrecht an den Pranger gestellt. Mit dem neuen grünen Landwirtschaftsminister befürchten sie weitere bürokratische Auflagen für mehr Umweltschutz. Warum reden wir bei der Landwirtschaft so viel über Ordnungspolitik und Förderinstrumente und so wenig über Marktinstrumente zur grundsätzlichen Umsteuerung?… Weiterlesen »

Transport muss zu einem wesentlichen Kostenfaktor werden

(Januar 2019) Das Verursacherprinzip muss als Grundsatz in die Freihandelsverträge. Dann gehen die Folgekosten der Umweltbelastungen, die durch Regenwaldabholzung, Monokulturen und die absurden Transporte rund um die Welt entstehen, endlich in die Preise ein. Das EU-Parlament hat den europäisch-japanischen Freihandelsvertrag Jefta Ende Dezember durchgewunken. Die Kritik an dem Vertrag, an der Deregulierung bei Wasserversorgung und… Weiterlesen »

Finanzmodell für Braunkohleregionen

(August 2018) Der folgende Text ist vor den politischen Entscheidungen zum 80 Milliarden schweren Finanzpaket für den Strukturwandel in den Braunkohleregionen verfasst worden. Mit der Entscheidung ist auf jeden Fall wieder eine Chance verpasst worden, ein Modell zu entwickeln, welches tauglich wäre auch für andere, wirtschaftlich schwächere Länder und Regionen. Der Artikel knüpft an den… Weiterlesen »

Kampagne gegen die Subventionierung des Straßenverkehrs

(April 1991) Der Einstieg in diese Thematik ergab sich aus dem Tempo der Veränderungen nach der Wende, am deutlichsten sichtbar beim Straßenverkehr. Alle Umweltorganisationen arbeiteten an irgendwelchen Protestaktionen gegen die Straßenbaupläne von Minister Krause. Und dann tauchte plötzlich diese UPI-Studie über die ökologischen und sozialen Folgekosten des Straßenverkehrs auf. Ein neuer viel eleganterer Ansatz schien… Weiterlesen »