Archiv des Autors: Gerhard Hübener

Sinnvoll steuern in Zeiten leerer Kassen

(05.05.2026) Wie wir Finanzierungs- und Lenkungsziele für eine zukunftsfähige Marktwirtschaft verknüpfen können.  Die Erreichung der Klimaziele in Deutschland oder Europa ist für das globale Klima tatsächlich zweitrangig. Die eigentliche Messlatte liegt woanders – in der Entwicklung eines wirtschafts- und sozialverträglichen Modells, welches im Einklang steht mit den ökologischen Grenzen des Planeten, dabei attraktiv und finanzierbar… Weiterlesen »

Mit künstlicher Intelligenz in eine nachhaltige Wirtschaft

(01.05.2026) KI verdrängt Arbeit und beschleunigt den Ressourcenverbrauch. Eine Energiesteuer könnte Renten sichern und den Weg in eine nachhaltige Wirtschaft ebnen. Die Debatte über Künstliche Intelligenz wird geführt, als würde die Entwicklung allein durch die Technologie festgelegt werden. Selten wird gefragt, welche Möglichkeiten wir haben, um diese Entwicklung sinnvoll zu steuern. Denn die KI-Revolution trifft… Weiterlesen »

Energiegeld statt Energiepreisbremse

(13.04.2026) Mit der anhaltenden Energiekrise steigt die Versuchung, steigende Kosten mit Preisdeckeln und versteckten Subventionen abzufedern. Das wäre ökologisch falsch, sozial ungerecht und ökonomisch ineffizient. Nötig ist ein direktes Energiegeld, das Belastungen fair ausgleicht und den Druck für die Energiewende aufrechterhält. Die Energiekrise ist mit voller Härte zurückgekehrt. Die Folgen des Irankrieges gefährden die maritimen… Weiterlesen »

Energiesteuern als Ressourcen- und Rentensteuer

(17.03.2026) Eine Verlagerung der Steuer- und Abgabenlast von der Arbeit auf den Energieverbrauch könnte mehrere Probleme zugleich angehen: die Finanzierung der Renten, den steigenden Druck auf Beschäftigung durch Automatisierung und den zu hohen Ressourcenverbrauch. Der Vorschlag knüpft an die Idee der ökosozialen Steuerreform an und denkt sie unter den Bedingungen von demografischer Krise, KI und… Weiterlesen »

AfD-Verbot? Reguliert erst einmal Social Media!

(08.02.2026, ergänzt 20.04.2026) Ein AfD-Verbotsverfahren ist unsicher, macht die Partei zum Opfer und ändert nichts an der eigentlichen Ursache des zunehmenden Rechtspopulismus. Dringlich ist vor allem eine wirksame Regulierung der bisher un-sozialen Medien. Die Diskussion um AfD-Verbot steckt in einer Sackgasse. Auch wenn viele Argumente für ein Verbot sprechen, sind die Aussichten auf Erfolg unsicher,… Weiterlesen »

Der Archimedische Punkt zur sinnvollen Um-Steuerung des Tankers Marktwirtschaft

(08.01.2026) Bisher fehlt ein realistisches Leitbild für den Weg in eine nachhaltige Wirtschaft. Eines, das tauglich wäre auch für Schwellen- und Entwicklungsländer, welche derzeit unser scheinbar erfolgreiches Wachstumsmodell übernehmen. Leitbild der deutschen und europäischen Politik ist wie bisher ein wachstumsorientiertes Wirtschaftsmodell – nun als sogenanntes „Grünes Wachstum“. Laut Umweltbundesamt ist das „Grüne Wachstum“ ein Leitbild,… Weiterlesen »

Benzinpreis hoch – mit Klimageld

(02.12.25, akt. 05.12.25) Der Rollback bei der Klimapolitik auf EU-Ebene kann beklagt werden – oder als Anlass genommen werden, über wirkungsvollere Instrumente nachzudenken. Die Kommentare über die geplante Aufhebung des Verbrennerverbots sind sich einig: Die fossile Autoindustrie habe gewonnen, die Klimapolitik verliere an Glaubwürdigkeit, die Zukunft der E-Mobilität stehe auf dem Spiel. Ausgerechnet ein Kommentator… Weiterlesen »

Warum Europa den CO2-Preis retten muss

(18.11.25) Europa war angetreten, ein faires und effizientes Modell zur CO2-Reduktion zu entwickeln. Nun aber gewinnen bürokratische Subventionen und Ordnungsrecht an Gewicht. Der Beschluss des EU-Umweltrates zur Verschiebung des Emissionshandels für Gebäude und Verkehr (ETS 2) auf das Jahr 2028 wirkt auf den ersten Blick politisch vernünftig: Haushalte und Mittelstand seien am Limit, die erwarteten… Weiterlesen »

Emissionshandel für Gebäude und Verkehr in der Sackgasse

(04.11.2025, überarbeitet 07.11.25) Der Emissionshandel für Gebäude und Verkehr (ETS 2) soll laut Beschluss des EU-Umweltrates um ein Jahr auf 2028 verschoben werden. 19 Mitgliedstaaten hatten sogar eine Verschiebung um drei Jahre gefordert. Die jetzige Einigung schwächt die Rolle des CO2-Preises. An Gewicht gewinnt dagegen der bürokratisch wie finanziell aufwendigere Weg von Subventionen und Ordnungsrecht.… Weiterlesen »

Den Tanker umsteuern! Ein Thesenpapier zum Buch

(20.10.2025) Deutschlands Versuch, Klima- und Umweltziele mit teuren Subventionen und strengen Vorschriften zu erreichen, ist weder zukunftsfähig noch global übertragbar. Die eigentliche Messlatte ist eine andere – die Entwicklung eines nachhaltigen Wirtschaftsmodells, welches von Schwellen- und Entwicklungsländern übernommen werden könnte. „Den Tanker umsteuern!“ liefert eine erweiterte Begründung für die Umverlagerung der Steuer- und Abgabenlast vom… Weiterlesen »